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BRETT SPRAGUE
Tenor

Foto: Lutz Edelhoff

Biografie

Brett Sprague als Prinz Gwidon
Pressemappe
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Brett Sprague als Peter Grimes

Lyrisch verwurzelt, dramatisch gereift.

Brett Sprague gehört zu den eigenwilligsten dramatischen Tenören seiner Generation, ein Amerikaner, der auf europäischen Bühnen eine künstlerische Heimat gefunden hat und dessen Stimme wie seine Persönlichkeit gleichermaßen für lyrische Durchdringung und dramatische Wucht steht.
 

Sein Hausdebüt am Luzerner Theater in der Titelpartie von Brittens Peter Grimes, im Rahmen des Lucerne Festival, wurde von der Kritik als Durchbruch gefeiert. Die Presse sprach von einer makellosen Verbindung von dramatischer Kraft und betörender lyrischer Schönheit, rühmte seine grenzenlosen stimmlichen Mittel und beherrschende Bühnenpräsenz, und bezeichnete ihn als Künstler von höchstem Kaliber. Peter Grimes ist für Sprague mehr als eine Paraderolle, sie ist ein künstlerisches Bekenntnis. Die Partie verlangt stimmliche Heroik, psychologische Tiefe und außergewöhnliche körperliche Ausdauer in gleichem Maße, und Sprague erfüllt diese Anforderungen mit einer Selbstverständlichkeit, die den erfahrenen Sänger ebenso wie den kompromisslosen Bühnenkünstler erkennen lässt.
 

Die Spielzeit 2025/26 umfasste als Ensemblemitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe weitere prägende Aufgaben: den Chevalier de la Force in Poulencs Dialogues des Carmélites, die Titelpartie in Lili Boulangers Faust et Hélène, für ihre wagnerischen Orchester- und Vokalanforderungen von der Kritik ausdrücklich gewürdigt, sowie den Lysander in Brittens A Midsummer Night's Dream. Letztere Partie steht exemplarisch für eine tiefe, langjährige Verbundenheit mit der englischen Vokaltradition, die sich auch in seiner Tätigkeit als Liedersänger niederschlägt: Sprague hat sich einen eigenständigen Ruf für Programme von interpretatorischer Reife und seltener Programmdichte erarbeitet, zuletzt mit Vaughan Williams' On Wenlock Edge beim Philharmonischen Orchester Erfurt sowie einem Soloabend mit englischem Lied des 20. Jahrhunderts. Sinfonische Engagements, darunter die Carmina Burana mit dem Oslo Philharmonic, belegen die Bandbreite einer Karriere, die sich souverän zwischen Opernbühne und Konzertpodium bewegt.
 

Die Spielzeit 2026/27 markiert den nächsten konsequenten Schritt: sein Rollendebüt als Siegfried an der Opéra de Monte Carlo sowie Engagements als Erik in Der fliegende Holländer am Luzerner Theater und am Hessischen Staatstheater Kassel. Dass dieser Schritt folgerichtig ist, hatte die Kritik früh signalisiert. Seine Darstellung des Mark in Ethel Smyths The Wreckers in Karlsruhe, eine Produktion, die er in der kommenden Spielzeit wiederaufnimmt, zog Vergleiche mit den orchestralen, vokalen und darstellerischen Anforderungen von Wagners Tristan. Sein Titeldebüt als Orestes in Felix Weingartners wiederentdecktem Meisterwerk wurde für Ausdauer und dramatische Beherrschung auf Siegfried-Niveau gelobt. Zwei unabhängige Urteile, ein unübersehbarer Befund.
 

Zu seinen bedeutendsten Gastspielen zählt das Titeldebüt als Hoffmann an der Semperoper Dresden, sowie Auftritte am Luzerner Theater, am Kroatischen Nationaltheater und am Staatstheater am Gärtnerplatz in einem Repertoire, das Britten, Offenbach, Wagner und Henze umfasst. Von 2019 bis 2024 war Sprague Ensemblemitglied am Theater Erfurt, wo er zentrale Partien seines Fachs erarbeitete und in Produktionen mitwirkte, die international Beachtung fanden. Als Orchestersolist gastierte er unter anderem beim Göteborgs Symfoniker, der Nationalphilharmonie Polen, der Tampere Filharmonia, dem Oslo Philharmonic und dem Sinfonieorchester St. Gallen.
 

Brett Sprague studierte an der Manhattan School of Music (Master of Music) und am Konservatorium der Chapman University (Bachelor of Music). Vor seiner Übersiedlung nach Europa war er in den Vereinigten Staaten vielfältig tätig, unter anderem als Solist in der Carnegie Hall sowie bei Opera Colorado, Indianapolis Opera und Chautauqua Opera, sowohl im klassischen Repertoire als auch in der Uraufführung zeitgenössischer Werke. Er ist Preisträger der Metropolitan Opera National Council Auditions.

Press kit

2025-2026 Termine

Peter Grimes

 

Komponist: B. Britten

Rolle: Peter Grimes

Luzerner Theater
Lucerne Festival ​


06.09.2025

12.09.2025

14.09.2025

23.09.2025

25.09.2025

09.10.2025

17.10.2025

31.10.2025

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Dialogues des Carmélites

 

Komponist: F. Poulenc

Rolle: Chevalier de la Force

Badisches Staatstheater Karlsruhe

​​

24.01.2026
06.02.2026

15.02.2026

11.03.2026

14.03.2026

07.05.2026

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Eugen Onegin

 

Komponist: P.I. Tchaikovsky

Rolle: Lenski

Badisches Staatstheater Karlsruhe

​​​

08.02.2026

01.04.2025

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On Wenlock Edge

 

Komponist: R. Vaughan Williams 

Rolle: Solist

Philharmonisches Orchester Erfurt

21.05.2026
22.05.2026

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Carmina Burana

 

Komponist: C. Orff
Tenor Solist

Oslo Philharmonic

​​​​​

19.11.2025

20.11.2025

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Faust et Hélène

 

Composer: L. Boulanger 

Role: Faust

Badische Staatskapelle Karlsruhe

​​

01.02.2026

02.02.2026

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A Midsummer Night's Dream

 

Komponist: B. Britten 

Rolle: Lysander

Badisches Staatstheater Karlsruhe

​​

17.05.2026

29.05.2026​

07.06.2026

11.06.2026

19.06.2026

04.07.2026

10.07.2026

21.07.2026

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Siegfried Excerpts (Act 1, Act 3 - Siegfried)
00:00 / 08:34
Bacchus Excerpts (Ariadne auf Naxos)
00:00 / 04:07
A Voice from Heaven (Vox Celestis) by Nestor Tayor, with Trio Balticum
00:00 / 05:15
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